13.07.2017 - 09:00 HSBC

DAX® - Paukenschlag lässt auf mehr hoffen

Paukenschlag lässt auf mehr hoffen
Mit einem Tag Zeitverzug schaffte der DAX® doch noch den Sprung über die Schlüsselzone bei rund 12.490 Punkten. Und wie! Damit wurde aus Sicht des Stundencharts ein kleiner Doppelboden vervollständigt. Leider hat dieses untere Umkehrmuster einen Schönheitsfehler: Das rechnerische Kursziel von rund 12.660 Punkten hat das Aktienbarometer bereits nahezu ausgeschöpft. Dennoch sehen wir gute Chancen auf eine Fortsetzung der jüngsten Rally, besonders wenn den deutschen Standardwerten der nachhaltige Sprung über die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.637 Punkten) gelingt. Im Erfolgsfall gilt es noch das Minigap bei 12.751/3 Punkten zu schließen, bevor dann sogar die Hochpunkte bei rund 12.900 Punkten wieder auf die Agenda rücken. Für Rückenwind sorgen weiterhin die amerikanischen Standardindizes: Während der Dow Jones gestern ein neues Allzeithoch bei 12.581 Punkten verbuchen konnten, dokumentiert das Aufwärtsgap beim S&P 500 (2.429 zu 2.436 Punkte) die Ambitionen der Bullen. Dazu passt auch die aktuelle Stimmungslage. Der Anteil der Bullen ist gemäß der Sentimenterhebung der AAII weiter gefallen und befindet sich mit nur noch 28,2 % weit unter dem historischen Durchschnitt. Die zurückhaltende Stimmung begünstigt also einen weiteren Rallyversuch.

DAX® (Daily)
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Trendbruch sorgt für Anschlusskäufe
Die VW-Aktie konnte zuletzt lehrbuchmäßig aus einem möglichen Doppeltief bei gut 130 EUR Kapital schlagen (siehe „Daily Trading“ vom 14. Juni und 4. Juli). Die Kumulationszone aus dem Erholungstrend seit Februar 2016 (akt. bei 135,25 EUR), der 200-Tages-Linie (akt. bei 134,72 EUR), den jüngsten beiden Verlaufstiefs sowie einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (132,16/129,74 EUR) hat sich damit letztlich als das erwartete Sprungbrett erwiesen. Mit dem Bruch des seit dem bisherigen Jahreshoch vom Januar bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 139,70 EUR) konnte der Autotitel gestern für ein weiteres Ausrufezeichen sorgen. Der Ausbruch wird zudem durch verschiedene Indikatoren bestätigt. Hervorheben möchten wir an dieser Stelle den Bruch des im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy bestehenden Baissetrends. Per Saldo dürfte das Papier damit zunächst Kurs auf die Hochpunkte bei rund 146 EUR nehmen, ehe sogar das bisherige Jahreshoch (156,55 EUR) wieder auf die Agenda rückt. Als Stopp auf der Unterseite bietet sich – je nach Risikoneigung – entweder der gestern gebrochene Korrekturtrend oder aber die Kombination aus dem o. g. Erholungstrend und der 200-Tages-Glättung an.

VW Vz. (Daily)
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Korrektur beendet
Nach einer dynamischen Rally im bisherigen Jahresverlauf ist die Leoni-Aktie Anfang Mai in eine Konsolidierung übergegangen. Interessanterweise hat der Automobilzulieferer dabei zuletzt nahezu idealtypisch auf der Haltezone aus diversen Tiefpunkten und der 38,2%-Korrektur des Hausseimpulses von Dezember 2016 bis Mai 2017 (45,76 EUR) aufgesetzt. Die dynamische weiße Kerze des gestrigen Handelstages weckt nun die Hoffnung, dass die Verschnaufpause der letzten Monate abgeschlossen ist. In die gleiche Kerbe schlagen aktuell verschiedene quantitative Indikatoren. So gelang im Verlauf des RSI inzwischen der Abschluss einer Bodenbildung, und auch der trendfolgende MACD konnte jüngst mit einem neuen Einstiegssignal aufwarten. Nach einem vollständigen Schließen der jüngsten Abwärtskurslücke (obere Gapkante bei 48,05 EUR) wäre der Weg bis zum bisherigen Jahreshoch bei 56,11 EUR frei. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das jüngste Verlaufstief vom 30. Juni bei 44,62 EUR an. Ein Stopp auf dieser Basis sorgt zudem für ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.

LEONI (Daily)
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