16.03.2017 - 09:00 HSBC

DAX® - Eine gute …

Eine gute …
… und eine schlechte Nachricht gingen gestern vom DAX® aus. Da wir Optimisten sind, starten wir mit der positiven: Das Aktienbarometer konnte gestern die Marke von 12.000 Punkten zurückerobern. Die schlechte ist allerdings, dass die deutschen Standardwerte weiterhin jede Dynamik vermissen lassen, was Anleger an der gestrigen Handelsspanne von gerade einmal 50 Punkten ablesen können. Dennoch überwiegen die positiven Aspekte des gegenwärtigen „auf der Stelle Tretens“. Schließlich musste der DAX® kein nennenswertes Terrain preisgeben und konnte somit die immer wichtiger werdende Haltezone aus den letzten Verlaufstiefs, dem Januarhoch (11.893 Punkte) sowie dem Aufwärtsgap vom 1. März (11.914 zu 11.854 Punkte) verteidigen. Aufgrund der Vorgaben rücken heute indes die letzten beiden Verlaufshochs bei 12.067/83 Punkten in den Fokus. Gelingt die Herausnahme der Widerstände, sollte das Aktienbarometer neue Dynamik entfalten und seinen historischen Hochstand vom April 2015 bei 12.391 Punkten ins Visier nehmen. Auf dem Weg zum Allzeithoch definiert einzig das Hoch vom März 2015 bei 12.219 Punkten noch eine erwähnenswerte Hürde.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Bodenbildung – zum Zweiten!
Am vergangenen Freitag hatten wir an dieser Stelle die untere Umkehr im Verlauf der 5-jährigen Rendite in den USA analysiert. Im 2- jährigen Bereich liegt ebenfalls eine Bodenbildung vor. Hier vollzieht sich die Zinswende in Form einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation – definiert durch die Tiefs bei 0,32 %/0,15 %/0,50 % (siehe Chart). Mit dem Sprung über die Nackenzone des Kursmusters bei 1,10/1,21 % können Anleger nun einen Haken hinter den unteren Umkehrprozess machen. Aus der Höhe des Umkehrmusters ergibt sich nun ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von gut 2 %. Interessanterweise besitzt diese Marke noch aus einem anderen Blickwinkel heraus eine hohe Relevanz, denn auf diesem Niveau entsteht ein Fibonacci-Cluster aus dem 61,8%-Retracement des Renditerückgangs von Sommer 2008 bis September 2011 (1,99 %) sowie der 38,2%-Korrektur des gesamten Zinsrutsches seit 2007 (2,06 %). Unter dem Strich werden viele Investoren erstmals in ihren Investmentkarrieren auf der Rentenseite – zumindest in den USA – mit tatsächlich abgeschlossenen Zinswendemustern konfrontiert. Nur ein schnelles Rebreak o. g. alten Ausbruchsmarken bei 1,21/1,10 % würde diese Einschätzung revidieren.
 
 
  2-jährige Rendite USA (Quarterly)  
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„inside weeks“ kündigen größere Bewegung an
Im Anschluss an die beiden starken Ausbruchskerzen nach dem Abschluss einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation sowie dem Bruch des seit Herbst 2013 bestehenden Baissetrends gönnte sich die PNE-Aktie in den letzten drei Wochen eine Verschnaufpause. Interessanterweise haben die Schwankungsbreiten dabei immer weiter abgenommen, so dass eine dreifache Aneinanderreihung von „inside weeks“ vorliegt. Mit anderen Worten: Jede der letzten drei Wochen verblieb für sich genommen innerhalb der High-Low-Spanne der Vorwoche. Als Sahnehäubchen hält sich auch die aktuelle Woche an dieses Ablaufmuster. Damit staut sich derzeit ein erhebliches Bewegungspotenzial auf. Auf der Oberseite dürfte sich dieses entladen, wenn die angeführten „Innenstäbe“ mit Notierungen oberhalb der Marke von 2,61 EUR „bullish“ aufgelöst würden. Die Bedeutung des angeführten Signalgebers wird dabei durch die Hochs vom März 2015 und November 2014 bei 2,58/2,66 EUR unterstrichen. Gelingt der Befreiungsschlag, winken mittelfristig Notierungen jenseits der Marke von 3 EUR (Hochs von 2014), zumal die beiden eingangs angeführten technischen Weichenstellungen als langfristige Kurstreiber fungieren.
 
 
  PNE WIND (Weekly)  
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